Schröpfen

Aus der ursprünglichen Instinktbehandlung des Saugens, etwa von Wunden, Schlangenbissen usw. entwickelte sich nach Ansicht des Wiener Arztes Bernhard Aschner (1889-1960) das Schröpfen in der Medizin. Insofern gehörte das Schröpfen zu den zentralen therapeutischen Verfahren in der Medizinhistorie. Selbst Hippokrates empfahl das Schröpfen bei einer Fülle von akuten und chronischen Beschwerden.
Wir wenden Schröpfen heute noch an bei:
Kopfschmerzen
Angina oder Pneumonien
Otalgie und Otitis (Ohrbereich)
Lumbalgie (Kreuzschmerz)
Ischialgie (Schmerz im Bereich des Ischiasnerven)
Gallenbereich
Leberschwäche
Coxalgie (Hüfte)
Oberbauchbeschwerden
HWS-Syndrom
Hypotonie und ständige Müdigkeit (niedrige Blutdruckwerte)
Schwächezustände aller Art